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Die größte Langzeitstudie zu den gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland.

Informationen zur Studie

„Leben in Deutschland“ ist eine Langzeitstudie, die gesellschaftliche Entwicklungen untersucht. Jedes Jahr werden dafür mehr als 30.000 Menschen zu ihrer Lebenssituation und ihren Einstellungen befragt. Durchgeführt wird die Studie seit 1984, gefördert wird sie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und den Bundesländern.

Weitere Informationen zur Studie

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Sozialwissenschaft GmbH
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Ergebnisse

Die Studie „Leben in Deutschland“ – in den Medien und in der Forschung ist sie unter dem Namen Sozio-oekonomisches Panel (SOEP) bekannt  –  wird laufend ausgewertet. Hier finden Sie alle Ergebnisse im Überblick.

Sechs Jahre früher pflegebedürftig

Wer hart arbeitet und wenig verdient, ist oft früher auf Pflege angewiesen als andere

Mehr Lohn

Die koalitionsverhandelnden Parteien möchten den Mindestlohn erhöhen – davon würden vor allem Frauen profitieren

Arbeiten im Ruhestand

Warum immer mehr Menschen nach Renteneintritt weiter erwerbstätig sind

Kind hält ein Buch mit der Aufschrift "Science" in der Hand und hat auf dem Kopf eine Planetenmodell

Wie geht es den Zugewanderten in Deutschland?

Ob bei der Arbeit, im Freundeskreis oder in der Politik – die Integration von Migrantinnen und Migranten hat in den vergangenen Jahren spürbare Fortschritte gemacht. So sahen sich 2018 die Hälfte der ersten Generation, die nach Deutschland gekommen ist, und Dreiviertel der zweiten Generation, deren Eltern eingewandert sind, als Deutsche. Auch viele Geflüchtete, die in den vergangenen Jahren nach Deutschland gekommen sind, haben ihren Platz in der Gesellschaft gefunden. Immer mehr von ihnen haben gute bis sehr gute Deutschkenntnisse, eine Arbeit und verbringen – vor allem an ihrem Arbeits- oder Ausbildungsplatz – Zeit mit Deutschen. Außerdem sind die Schutzsuchenden im Durchschnitt jünger und körperlich gesünder als die Gesamtbevölkerung. Andererseits fällt es den Älteren unter ihnen und den Frauen mit kleinen Kindern häufig schwer, Arbeit zu finden und Kontakte zu Deutschen zu knüpfen. Und auch Corona setzt vielen Geflüchteten zu. Während der Pandemie verlieren sie ihre Arbeit schneller als andere. Darüber hinaus sind sie stärker psychisch belastet als Menschen ohne Migrationshintergrund und leiden zum Beispiel häufiger unter Depressionen oder Ängsten.

Dies sind nur einige der Ergebnisse zum Leben von Migrantinnen und Migranten in Deutschland, für die seit 2013 jedes Jahr mehr als 2.500 Zugewanderte und seit 2016 mehr als 4.000 Geflüchtete befragt werden.

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Fragen & Antworten

Sie wollen wissen, warum Sie zur Teilnahme bei „Leben in Deutschland“ eingeladen wurden? Sie interessieren sich dafür, wer die Studie betreibt?

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen.

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Aktuelle Meldung zur Befragung

Liebe Teilnehmerin, lieber Teilnehmer,

die Corona-Pandemie beeinflusst weiterhin unseren Alltag. Deshalb bitten wir alle Teilnehmenden der Studie „Leben in Deutschland“ in diesem Jahr auch um die Mitwirkung an der Zusatzstudie „Leben in Deutschland – Corona Monitoring 2021“.

Diese Studie untersucht, wie viele Menschen bereits mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert waren, ohne es zu merken; wie viele Menschen bereits geimpft sind und wie lange Antikörper im Blut nachweisbar sind. Um uns bei der Beantwortung dieser Fragen zu unterstützen, bitten wir Sie einen kurzen Fragebogen auszufüllen (schriftlich oder online) und sich zur Bestimmung von Antikörpern selbst einige Blutstropfen aus dem Finger abzunehmen. Alle Informationen zum Ablauf, Datenschutz und den Hintergründen der Studie erhalten Sie von uns per Post.

Haben Sie Fragen? Dann kontaktieren Sie uns gerne. Die entsprechenden Kontaktdaten finden Sie in unseren Briefen oder auch direkt hier auf der Studienwebseite.

Weitere Informationen zu „Leben in Deutschland – Corona Monitoring 2021“

Ihre Daten sind sicher

Ohne das Vertrauen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den sorgfältigen Umgang mit ihren Daten, wäre die Studie „Leben in Deutschland“ nicht möglich. Deswegen werden ihre Daten ausschließlich anonymisiert analysiert. So wird zuverlässig verhindert, dass einzelne Befragte anhand personenbezogener Daten oder ihrer Antworten identifiziert werden können.

Mehr Informationen zum Datenschutz

Wichtige Information zum Umgang der Interviewerinnen und Interviewer mit Corona

Die Interviewerinnen und Interviewer nehmen mit Ihnen Kontakt auf, um einen Gesprächstermin zu vereinbaren. Um bei einem Besuch bei Ihnen eine mögliche Verbreitung und Gefährdung auszuschließen, sind sie intensiv für alle Verhaltensmaßnahmen entsprechend der aktuellen behördlichen Vorgaben zum Thema Corona geschult. Sie werden zum Beispiel eine FFP2-Maske tragen, wenn Sie an Ihrer Haustüre klingeln. Und Sie achten gemeinsam mit Ihnen darauf, dass der Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten und die Hygieneregeln berücksichtigt werden. Darüber hinaus erhalten Sie von unseren Interviewern und Interviewerinnen ein Hygieneset bestehend aus einem Mund-Nasen-Schutz, Einweghandschuhen, Desinfektionsgel und Desinfektionstuch.

Da sich das Infektionsgeschehen immer wieder verändert, kann es zu kurzfristigen Terminabsagen bzw. -verschiebungen kommen. Wir bitten auch Sie Termine abzusagen, wenn Sie sich in angeordneter Quarantäne befinden, sich Erkältungssymptome abzeichnen oder Sie sich krank fühlen.

Weitere Informationen finden Sie in unserer Broschüre (PDF).

Zwei Frauen mit Maske unterhalten sich

Team

„Leben in Deutschland“ ist die größte sozialwissenschaftliche Studie in Deutschland. Für ihre Umsetzung ist ein großes interdisziplinäres Team erforderlich.

Mehr als 32.000 Menschen in rund 22.000 Haushalten werden zu ihrer Lebenssituation und ihren Einstellungen befragt.

Mehr als 500 Interviewerinnen und Interviewer sind im Einsatz, um alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu befragen.

Mehr als 500 Forschungsteams arbeiten weltweit mit den Daten unserer Studie.

22000

Haushalte

500

Interviewer/innen

500

Forschungsteams

Ihre Meinung zählt!

Eine Gesellschaft wie Deutschland entwickelt sich ständig weiter und ist stetig mit neuen Herausforderungen konfrontiert. Für die Studie Leben in Deutschland untersuchen Forscherinnen und Forscher kontinuierlich, wie sich unsere Gesellschaft dadurch verändert und liefern so gesicherte Grundlagen für politische Entscheidungen.

Dabei sind die Aussagen jedes Einzelnen sehr wichtig. So werden auch Stimmen gehört, die sich sonst nur wenig zu Wort melden.
Jeder Haushalt, dessen Mitglieder seit Jahren oder sogar Jahrzehnten regelmäßig teilnehmen, trägt dazu bei, dass die Ergebnisse aus „Leben in Deutschland“ eine einzigartige Qualität aufweisen.

Dafür brauchen wir Ihr Engagement jedes Jahr aufs Neue. Denn jeder einzelne zählt.