Sozial schwächere Diabetiker*innen
Daten der Studie „Leben in Deutschland“ belegen, dass nur 56 Prozent der Menschen mit Diabetes am Arbeitsleben teilnehmen. Bei Menschen ohne Diabetes sind es hingegen 82 Prozent. Zudem gehen Diabetiker*innen im Schnitt früher in Rente.
Forschende untersuchten nun besonders die Lage von Menschen mit niedrigem sozioökonomischen Status, etwa mit niedrigem Bildungsstand oder geringer Beschäftigung und Einkommen. Das Ergebnis: Diese Menschen sind nicht nur statistisch häufiger von Diabetes betroffen, sondern sie sind auch darüber hinaus benachteiligt. Für Diabetiker*innen mit niedrigem sozioökonomischem Status bringt die Krankheit weitreichende finanzielle Nachteile mit sich, vor allem durch stärkere Kürzungen der Rentenansprüche und eine daraus möglicherweise folgende Altersarmut. Besonders bei Frauen führt die Erkrankung nachweislich zu einer stark verminderten Produktivität.
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